Wichtige Informationen
Kampagne STADTRADELN erfolgreich beendet
Auch 2026 haben die Pollinger Teilnehmer beim STADTRADELN vom 02.05.-22.05.2026 mit einer Gesamtkilometerstrecke von 19.244 km ein hervorragendes Ergebnis erradelt!
Leider waren dieses Jahr nur 133 aktive Teilnehmer am Start (2025: 168). Dennoch konnte 3.156 kg CO2-Ausstoß vermieden werden.
Besonders gefreut hat es uns, dass in der Gemeinde mit Andrea Hähnle und Herrn Dr. Beatus Ofenloch-Hähnle zwei
sog. Radelstars am Start waren, die die gesamten drei Wochen komplett auf die Nutzung eines PKWs verzichtet haben.
Es gab dieses Jahr sechs aktive Teams: Die Grundschule Polling sammelte mit 51 Radelnden 6.806 km. Das offene Team
Polling belegt den zweiten Platz mit 4.962 km (18 Teilnehmer). Das Team der Kindertagesstätte der Gemeinde Polling erreichte dahinter mit 42 Teammitgliedern den dritten Platz mit 4.181 Gesamtkilometern. Hier war der Anteil pro Kopf am höchsten mit 310 km.
Die drei Radler mit den meisten Kilometern bei den Einzelwertungen sind:
Alexander Rieß | 1.421 km | CO2-Vermeidung 233 kg
Herr Rieß bestätigt bereits zum dritten Mal hintereinander den ersten Platz.
Klaus Renkawitz | 1.070 km | CO2-Vermeidung 175 kg
Er konnte sich somit um einen Platz verbessern.
Werner Geppert | 801 km | CO2-Vermeidung 131 kg
Wir gratulieren herzlich zu dieser Leistung.
Die Gemeinde Polling konnte durch das großartige Engagement unserer Bürger wieder den 7. Platz in der Rangliste der
teilnehmenden Gemeinden im Landkreis Weilheim-Schongau verteidigen. Wir danken allen Teilnehmern für ihre
Unterstützung und freuen uns schon jetzt auf das STADTRADELN 2027.
Drei Wochen ohne Auto – Ein Bericht von Andrea Hähnle und Beatus Ofenloch-Hähnle
Drei Wochen ohne Auto – damit dürfen wir uns nun Radlstars nennen. Trotzdem fühlen wir uns nicht so, sondern als normale Alltagsradler, denn in Kombination mit Bus und Bahn war der Alltag ohne Auto gut zu bewältigen. Die meisten der insgesamt 97 Fahrten bewegten sich innerhalb Pollings und nach Weilheim, auch nach Peißenberg und Huglfing.
Nach Murnau, Tutzing oder München ging es dann mit dem Zug weiter. Da unser E-Auto an der Dach-PV-Anlage lädt,
haben wir nicht wirklich CO2 eingespart, aber den öffentlichen Raum entlastet, frische Luft getankt und nebenbei etwas für unsere Gesundheit getan.
Ausflüge in die Berge fielen den Eisheiligen zum Opfer, aber inzwischen kombinieren wir wieder Fahrrad, Bahn und Wanderschuhe autolos zu Tagesausflügen.
Gefragt nach Anregungen zu weiteren Verbesserungen des Radverkehrs in unserer Heimat fällt uns als erstes die Vorfahrtsregelung am Prälatenweg ein. Es würde den Schulweg vieler Pollinger Kinder und Jugendlicher sicherer machen, wenn Fahrradfahrern nach Weilheim hinein Vorfahrt gewährt würde, besonders an der Kreuzung mit der Waisenhausstraße. Das Stadtradeln ist vorbei, unser Fahrradalltag aber geht weiter…
